Für Windräder werden große Mengen Rohstoffe gefördert. Danach müssen sie produziert, transportiert, aufgebaut, gewartet und am Ende ihrer Lebensdauer zurückgebaut werden. Das geht nicht klimaneutral. Des weiteren werden Wälder für Windräder zerstört, die vorher enorme Mengen CO2 gebunden haben. Somit kann auch der Strom, den Windräder herstellen, nicht klimaneutral sein.

Sowie die ganze Energiewende nicht klimaneutral sein kann: 100 % Erneuerbare – so das Ziel der Bundesregierung. D.h. 100 % der Energie soll zukünftig aus Strom kommen, wobei Strom heute lediglich 20 % unseres Energieverbrauchs ausmacht. Nicht einmal diese 20 % könnten heute durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Die „verbleibenden“ 80 % Energie für Verkehr und Wärme sollen demnächst ebenfalls komplett verstromt werden. Unzählige neue Anlagen und Geräte sollen gebaut werden, die auf neue Weise Strom produzieren, aber auch Abermillionen neue Heizungen und Fahrzeuge wären nötig, die elektrisch betrieben werden. Klimaneutralität? Unrealistisch!

Die gesicherte Leistung aller 30.000 Windräder in Deutschland liegt bei 2 % ihrer kumulierten Nennleistung. Also nahe Null. Der Grund ist einfach: Weht kein Wind, liefern auch tausende Anlagen keinen Strom. Damit läßt sich kein Land versorgen.
Die 30.000 Windräder in Deutschland haben einen Anteil am Primärenergieverbrauch von gerade mal 3,5 %, im Mittel. Durch die Schwankungen ist eine 100-prozentige Versorgung nicht möglich, selbst wenn man die Anzahl vervielfachen würde.
Universität Heidelberg: Energiewende – Ein Kommentar aus der Physik

